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In Zusammenarbeit mit dem Autor Roland Junghans (Harald Schmidt, Bülent Ceylan, Faberhaft Guth, Daniel Helfrich, Radio RPR1) entstand tief in den Wortbrüchen des Odenwaldes ein Figurenkabarett der zweifelsfreien Art mit dem Titel: »Sinnbrise«.


Da ist es Didi Saxer aber gehörig in den Lebenslauf gefahren! Jeder Mensch hat seine prägenden Erlebnisse, aber jeder Mensch reagiert auch unterschiedlich darauf und bewertet auch die Prägnanz und die Wirkung differenziert. Und jetzt wird Didi verlassen. Von einer tollen Frau und von jetzt auf nachher. Sie hat sich nach dem ersten Date fast 7 Monate lang nicht mehr bei ihm gemeldet und er hat daraufhin sofort Schluss gemacht. Also, er hat es vor, wenn er sie mal wieder zu Gesicht bekommt.




Die Krise, die da über ihn herein bricht, steht in einer Reihe mit Erdbeben, Blitzeinschlag und Herzinfarkt. Es bleiben bohrende Fragen an das eigene Ich, nach dem Warum und dem Wohin. Es ist bei Didi Saxer in etwa so, wie bei allen männlichen Leidenden und so, wie es sein uralter Hausarzt treffend formulierte: „Didi hat sich mal wieder das Knie aufgeschlagen und meint jetzt, er müsste sterben!“


Der Stammtisch adoptiert und berät ihn, ein Livestyle-Berater führt ihn auf den richtigen Holzweg und seine wieder gefundene Körperlichkeit erschöpft sich nicht nur in Fitnesstraining und Diäten. Wo Didi Saxer wieder auf seinem individuellen Zeitstrahl landet, mit welchen Erkenntnissen und auf welchem Weg er dahin kommt, bleibt nicht lange verborgen. Drücken wir die Daumen, dass er nicht eines Tages den Weg aller eindimensionalen Loser geht, die dann bei den wirklich gefährlichen Situationen die größte Naivität entwickeln: „Schatz, kann es sein, dass dir was von dem Bittermandelextrakt in den Kaffee geraten ist…?“


PROGRAMMDAUER: 2 x 45 Minuten │ TEXT: Roland Junghans und Didi Saxer │ REGIE: Roland Junghans │ FOTOS: Sebastian Schupfner » www.schupfner.com




Pressestimmen zur Sinnbrise:


"In der Tat sinniert der gebürtige Baden-Würtemberger (…) viel, sehr viel, dies aber nicht im Geringsten leicht, sondern zeitweise sprachphilosophisch schwer. Auf diesen Pointen herauszögernden Durststrecken muss das Publikum spitzohrig lauschen, um in den durchaus vorhandenen Genuss der humorigen Gedankenspiele zu gelangen. Keine Frage, der zarte Komiker ist ein optisches Vergnügen, verfügt er doch über eine sehr reiche Mimik und diese originelle Eigenart, leicht absonderlich zu erscheinen. Dustin Hoffmann lugt zwischenzeitlich hinter dieser Erscheinung hervor."

Cellesche Zeitung, 10.01.2011



"Es war supergenial, wie Didi Saxer die Gäste, mit Hilfe seiner wie aus dem Hut gezauberten Figuren, unterschiedliche Stationen und die entsprechenden Situationen plastisch erleben ließ. ...Didi Saxer tut es wortgewandt, schnell, tiefgründig, skurril und messerscharf analysierend. Ein universeller Könner. ...Der Schauspielunterricht, in London genossen, zahlt sich aus. Er nutzt wenige, aber treffsichere Gesten, um sich auszudrücken. Er braucht weder Kulissen noch Kostüme noch irgendwelche Utensilien..."

Stuttgarter Nachrichten / Stuttgarter Zeitung, 25.05.2010



"Was Haupttexter Roland Junghans dem Didi da auf die flexiblen Stimmbänder geschrieben hat, erfordert auch vom Zuschauer intellektuelle Mitarbeit – ganz sicher kein Fall für Fans von Krawall-Comedy. ...von frenetischem Applaus umrauscht..."

Mannheimer Morgen / Sonntag Aktuell, 02.05.2010



"Doch gerade in einer Zeit, in der Stumpfsinn Hochkonjunktur zu haben scheint und Scherze ihre Treffer landen, indem die Gürtellinie des Niveaus kurzfristig mal an die Knöchel verlagert wird, tut ein solches Programm zum Kontrast richtig gut. ...ein Programm, das in seiner Kompaktheit praktisch kein gesellschaftliches oder politisches Thema unberührt lässt. Diesen mehr als nur bemerkenswerten Jungfernflug mit einer steifen ‚Sinnbrise' im Rücken, hätte wahrscheinlich nicht mal die übelste Aschewolke verhindert. Das ist großes Kabarett."

Weinheimer Nachrichten / Odenwälder Zeitung, 04.05.2010



"Und so torkelt Didi psychisch labil, suchtgefährdet und latent suizidal, aber köstlich unterhaltsam durch sein Leben als Versuchskaninchen und Spaßventil für seine Jungs vom Stammtisch. Requisiten braucht Didi Saxer keine. Mimik und sparsame Gestik sind überzeugend. ...begeisterter Schlussapplaus."

Die Rheinpfalz, 21.04.2010


 
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